Zur Person
Hier ein Interview mit der engagierten Künstlerin.
Sabina Philippa Ortland, geb. 1961, ist Schriftstellerin, Szenografin und Interaktionskünstlerin.
Viele ihrer Projekte sind interkulturell und interreligiös ausgerichtet
oder sozial engagiert. Sie arbeitet als Dialogbeauftragte der Polizeidirektion Osnabrück als Mittlerin zu Mitbürgern mit Migrationshintergrund,
mit Schwerpunkt Kontakt zu muslimischen Vereinen. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Beraterin in interkulturellen und interreligiösen Belangen,
auch in Workshops und Vorträgen.
Während zahlreicher Reisen sammelte sie Erfahrungen für ihre Bücher.
Aus den Eindrücken eines längeren Arbeitsaufenthaltes in Bosnien
in der Zeit nach den Balkankriegen entstand ihr erster Roman „Vom Granatapfel isst man nur die Kerne“. Ein weiterer
Arbeitsaufenthalt in der Türkei lieferte ihr Stoff für ihren Türkei-Roman „Toprak – Erde“.
Ihre Arbeit wurde unter anderem geehrt durch die Verleihung des 2. Preises des „Niedersächsischen SPD-Frauenpreises“
im Jahr 2006, durch die Einladung zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Horst Köhler 2008 und für ihre Integrationsleistungen durch den Yilmaz-Akyürek-Preis der Stadt Osnabrück
im Jahr 2011.
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